Impuls der Woche

Der christliche Kurztext für Sie

Vaterunser VIII – wie auch wir vergeben unsern Schuldigern

Bibeltext: Das Evangelium nach Matthäus Kapitel 6, Vers 12

Kann man das ernsthaft wollen? Warum ist niemand im Laufe der Geschichte des Christentums diesem Halbsatz „…wie wir vergeben unseren Schuldigern“ mit roter Tinte zu Leibe gerückt und hat ihn beherzt gestrichen?

Fast möchte man ausrufen: „Herr, wie kannst du so etwas lehren, warum diese Klausel, wenn es um Lösen von Schuld geht?“ Es ist doch schon schwer genug, mit sich selbst ins Reine zu kommen…

Das Gebet des Herrn ist das Gebet derer, die in Gott, Jesus und Nächstenliebe verbunden sind. Darum ist der Umgang mit Sünde kein Programm für Einzelkämpfer. Es fügt sich gleichsam in das soziale System der Gemeinschaft der Gläubigen. Die gern verdrängte Frage von Schuld und Verantwortung hat am Ende doch immer den Wunsch nach Erlösung, nach Befreiung in sich.

So ist für Christen, wie für alle Menschen, die Frage von Schuld und Vergebung ein wichtiges Problem. Die Lösung des Problems ist die Voraussetzung für ein sichtbares Reich Gottes.

Jesus hat in den Heilungsberichten der Evangelien oft erst die Sünden vergeben, um auch innerlich einen Neustart zu ermöglichen. Jesus reicht die Hände zur Freiheit. Und verlangt es auch von denen, die in Gott, Jesus und Nächstenliebe verbunden sind.

Ihr Matthias Möller

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