Impuls der Woche

Der christliche Kurztext für Sie

Zum Tag der Heiligen Drei Könige

Stellen wir uns vor, die Weisen aus dem Morgenland stünden vor unserer Tür und würden fragen, ob wir sie zu Jesus und seiner Familie begleiteten. Plötzlich fällt auf, die Festtage sind vorbei, aber nicht die Weihnachtszeit. Wir hätten die Chance, nach den überladenen Feiertagen und ihrem Trubel uns ganz unvoreingenommen Zeit für die tieferen Schichten der Ereignisse zu nehmen. Also gehen wir mit…

Am Ziel angekommen wird klar, was wir fast vergessen hätten: Jesus wurde nicht im römischen Kaiserhaus geboren. Auch nicht im Haus des Verwalters von Syrien. Politisch wollte Gott seine Liebe nicht verbreiten. Seine Liebe fiel gleich bis nach unten durch. An einen völlig privaten Ort in der Gesellschaft. Die Familie.

Familie, im klassischen Sinn oder in der Vielfalt der möglichen Lebensgemeinschaften, ist der Startplatz für neues Leben und weitere Zweige des menschlichen Zusammenseins.

Gott möchte auf diesem Grund beginnen. Jeden Menschen einzeln antreffen. Wenn eine Verbindung grade am Anfang steht, voller Hoffnung auf die Zukunft; eine Beziehung Risse bekommen hat und neue Kommunikation gesucht wird; oder vor einem endgültigen Scherbenhaufen, ohne gemeinsame Wege. Das Geschenk der Liebe übergibt er persönlich. Es ist Energie in jeder Situation. Entgegennehmen muss es jeder selbst.

Vielleicht werden wir die Geschenke der Waisen anders betrachten. Als Echo dieser Liebe. Und Gold, Myrrhe und Weihrauch gemeinsam schenken.

Mit Gold, einem der wertvollsten Dinge der Erde, sagen wir zu Jesus: Es reicht nicht an die Liebe heran, aber dieser materielle Schatz ist für dich. Für einen Neuanfang mit Gott. Ein Bruch mit dem, was vorher Bedeutung hatte, zugunsten einer langfristigen Erfüllung geopfert.

In der Myrrhe zeigt sich bereits die Erwiderung der Liebe. Ihr Duft soll die Quelle der Liebe einhüllen und ihr einen unvergleichlichen Geruch geben, mit dem sie sinnlich erfahrbar ist. Als Heilmittel ist Myrrhe ein Hinweis auf die Passion, deren Schmerzen und Qualen durch sie gelindert werden. Ein Ausdruck des Wunsches, dass Jesus nicht so stark leiden muss.

Im Weihrauch zeigt sich die Verehrung Gottes. In ihm wird die Göttlichkeit sichtbar und sein Rauch, der zum Himmel steigt, ist ein Symbol der Verbindung zu Gott. Wünsche, Hoffnungen, Gebete, das ganze Leben steigt zu Gott auf. Der Rauch ist am Ende nicht weniger als ein Bild für Jesus selbst. Die Brücke zwischen Mensch und Gott.

Nach diesem Besuch in den ersten Tagen des Jahres, bleibt jedem für sich offen, ob die Gaben der Weisen, eben auch eigene Gaben sind. Offen bleibt auch die Frage, was jetzt passiert. Laden wir Jesus zu einem Besuch ein? Lassen wir uns auf eine Beziehung ein?

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 6. Januar 2014 von in Uncategorized.

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